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Plenarprotokoll 21/78 · 21. Bundestag

78. Sitzung · 08.05.2026

Alle 67 zugeordneten Reden dieser Sitzung — vollständig, aus dem amtlichen Protokoll (PDF) ↗.

Worum ging es? — Zusammenfassung

Die 78. Sitzung am 08.05.2026 umfasste 92 ausgewertete Sachbeiträge von 70 Abgeordneten. Schwerpunkte waren Klima & Energie, Wirtschaft & Steuern, Europa & Außen. Beraten wurden 29 Vorlagen (Drucksachen der 21. Wahlperiode). Den meisten Beifall erhielt Dunja Kreiser (SPD) mit 16 Beifalls-Vermerken. Am häufigsten mit „Lachen“ quittiert wurde Carolin Bachmann (AfD) (2×).

Beratene Gesetze & Debatten (Auszug)

  • Gesetz zur Abschaffung des Windenergieflächenbedarfsgesetzes
  • Gesetz zur temporären Absenkung der Energiesteuer für Kraftstoffe
  • Gesetz zur Beschleunigung der Vergabe öffentlicher Aufträge“
  • Für eine Gesamtstrategie zum Schutz vor häuslicher und geschlechtsspezifischer Gewalt anstelle von isolierten
  • Tag der Städtebauförderung 2026 – Motor für starke Städte und Gemeinden

Insgesamt 29 Drucksachen dieser Sitzung — vollständige Tagesordnung im amtlichen Protokoll ↗.

67

Zugeordnete Reden

67

Abgeordnete am Pult

249

Zwischenrufe

12

Themenfelder

Reden je Fraktion

  1. AfDAfD18
  2. CDU/CSUCDU/CSU16
  3. GrüneGrüne13
  4. SPDSPD11
  5. LinkeLinke9

Worüber gesprochen wurde

Reaktionen in dieser Sitzung

Beifall und „Lachen“ wörtlich aus den Vermerken des Stenografischen Dienstes — reine Auszählung, keine Wertung.

Meister Beifall erhielt

  1. SPDDunja Kreiser16×
  2. SPDHelmut Kleebank14×
  3. CDU/CSULars Rohwer12×
  4. GrüneChantal Kopf11×
  5. GrüneRicarda Lang10×

Am häufigsten „Lachen“ geerntet

  1. AfDCarolin Bachmann2×
  2. AfDHans-Jürgen Goßner2×
  3. SPDDunja Kreiser1×
  4. SPDHelmut Kleebank1×
  5. AfDIngo Hahn1×

Wer klatschte für wen

  • AfDAfDbekam Beifall vonAfD 84×
  • CDU/CSUCDU/CSUbekam Beifall vonCDU/CSU 93×SPD 62×AfD 8×Grüne 7×
  • SPDSPDbekam Beifall vonSPD 74×CDU/CSU 45×Grüne 24×Linke 14×
  • GrüneGrünebekam Beifall vonGrüne 82×Linke 22×SPD 14×CDU/CSU 2×
  • LinkeLinkebekam Beifall vonLinke 39×Grüne 12×SPD 3×AfD 1×

Beifall aus den eigenen Reihen ist grau, Beifall aus anderen Fraktionen türkis — so werden Koalitions- und Lagermuster sichtbar.

Alle Reden dieser Sitzung

Vollständig — jede der 67 zugeordneten Reden mit Zitat-Auszug, filterbar nach Fraktion und Thema. Redner verlinken auf das MdB-Profil.

Reden

Jahr

Fraktion

67 Reden

  1. Carmen WeggeSPDCarmen WeggeSPD ·
    Sehr geehrte Frau Präsidentin! Mir reicht es. Mir reicht es, von von Gewalt betroffenen Frauen immer wieder hören zu müssen, dass der Staat sie mal wieder alleingelassen hat."
  2. Rainer GallaAfDRainer GallaAfD ·
    Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren Kollegen! Liebe Landsleute! Man schlägt keine Frau. Punkt! – So simpel, so einfach ist das, was ich in meiner Kindheit, meiner Jugend und als junger Erwachsener mitbekommen hatte, was man heute wohl „Sozialisation“ nennt."
  3. Günter KringsCDU/CSUGünter KringsCDU/CSU ·
    Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Diese Koalition legt einen klaren Arbeitsschwerpunkt auf den Schutz vor Gewalt und Übergriffen in unserer Gesellschaft. Die Einlösung des Versprechens hinsichtlich des Schutzes vor Gewalttätern ist für uns eine zentrale Aufgabe des Rechtsstaats."
  4. Lena GumniorGrüneLena GumniorGrüne ·
    Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Demokratinnen und Demokraten! Wenn jede fünfte Frau, die Gewalt durch ihren Partner erlebt, Angst um ihr Leben hat, dann haben wir eine Sicherheitskrise in diesem Land."
  5. Aaron ValentLinkeAaron ValentLinke ·
    Vielen Dank. – Frau Wegge, auch ich komme aus Bayern, und ich höre in meinem Wahlkreis sehr viel Positives über Sie von der SPD. Die halten Sie für eine der letzten stabilen Sozialdemokratinnen. (Dr."
  6. Vielen Dank. – Frau Ministerin, Sie haben jetzt wiederholt erwähnt, dass Sie die Täterarbeit intensivieren wollen. Da gibt es ja sicher Konzepte in Ihrem Haus. Wird bei dieser Täterarbeit vielleicht auch der Ansatz verfolgt, nach kulturellem Hintergrund zu differenzieren?"
  7. Stephan BrandnerAfDStephan BrandnerAfD ·
    Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Frau Hubig, Täter müssen nicht abgeholt werden, sondern Taten müssen verhindert werden. Das sollte der Ansatz einer vernünftigen Politik in Deutschland sein."
  8. Susanne HierlCDU/CSUSusanne HierlCDU/CSU ·
    Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich muss jetzt doch noch mal ein Wort zu Herrn Brandner sagen. Sie sagten, wir hätten die Gruppenvergewaltigungen nicht im Blick. Ich rate Ihnen: Werfen Sie mal einen Blick in den Koalitionsvertrag!"
    Sitzung 21/78PDF ↗🛂 Migration & Asyl🛡️ Sicherheit & Verteidigung
  9. Marcel EmmerichGrüneMarcel EmmerichGrüne ·
    Vielen Dank, Frau Präsidentin. – Vielen Dank, Frau Hierl, dass Sie die Zwischenfrage zulassen. Sie haben in Ihrer Rede ausgeführt, dass die Zahl der Taten gegen Frauen enorm zugenommen hat und dies ausweislich der Polizeilichen Kriminalstatistik bekannt geworden ist."
    Sitzung 21/78PDF ↗🛡️ Sicherheit & Verteidigung⚖️ Demokratie & Recht
  10. Ulle SchauwsGrüneUlle SchauwsGrüne ·
    Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Sie sprechen heute von einem großen Schritt, von Meilensteinen, davon, dass dieses Gesetz mit Einführung der elektronischen Fußfessel nach spanischem Vorbild richtig etwas verändern und die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen jetzt richtig vorangetrieben wir …"
  11. Kathrin GebelLinkeKathrin GebelLinke ·
    Vielen Dank, Frau Präsidentin. – Hier wird uns erzählt, man knüpfe an den großen Erfolg in Spanien an; denn in Spanien hat man endlich etwas gefunden, was wirklich gegen Femizide hilft. Man hat dort geschafft, dass es ein Drittel weniger Femizide gibt, also dass weniger Frauen ermordet werden, weil sie Frauen sind."
  12. Lisa PausGrüneLisa PausGrüne ·
    Okay, das Gesetz zur Gewalthilfe machen wir, aber das andere Gesetz, das ist uns zu viel der Ehre für die Ampel, deswegen machen wir das nicht. (Dr. Günter Krings [CDU/CSU]: Die Ampel hat einfach versagt!) Deswegen meine Fragen. Erstens: Können Sie sich daran erinnern?"
  13. Helge LimburgGrüneHelge LimburgGrüne ·
    Vielen Dank, Frau Präsidentin, dass Sie sie zulassen. – Lieber Herr Kollege Müller, wir begrüßen es ausdrücklich, dass wir jetzt gemeinsam endlich diesen großen, wichtigen Schritt gehen. (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Wir freuen uns darüber selbstverständlich. Wir erkennen das an."
  14. Knuth Meyer-SoltauAfDKnuth Meyer-SoltauAfD ·
    Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Wir sprechen heute über ein Gesetz, das nicht irgendeinen technischen Fortschritt regelt. Wir sprechen über Schutz und über Würde, über das elementare Recht, in diesem Land ohne Angst leben zu können."
  15. Josephine OrtlebSPDJosephine OrtlebSPD ·
    Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Sehr geehrte Damen und Herren! Rein statistisch gesehen kennt jeder und jede von uns jemanden, der Opfer von häuslicher Gewalt wurde – jeder und jede von uns, hier unten im Plenarsaal, auf der Tribüne, hinter mir im Präsidium, auf der Regierungsbank …"
  16. Axel MüllerCDU/CSUAxel MüllerCDU/CSU ·
    Aber ich bin optimistisch. Danke schön. (Beifall bei der CDU/CSU und der SPD) Präsidentin Julia Klöckner: Hiermit schließe ich die Aussprache."
  17. Vielen Dank. – Herr Müller, ich habe mich gemeldet, weil Sie gesagt haben, es gehe ja letzten Endes darum, wie man etwas in der Praxis umsetze. Die Anordnung der elektronischen Fußfessel ist ja an Hochrisikofälle geknüpft. Aber ich frage Sie: Was ist denn ein Hochrisikofall?"
  18. Christian ReckAfDChristian ReckAfD ·
    Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Es geht in unserem Gesetzentwurf darum, einen planwirtschaftlichen grünen Irrsinn zu beseitigen. Es geht um einen Grundpfeiler des Habeck’schen Wind-an-Land-Gesetzes, das Windenergieflächenbedarfsgesetz. (Zuruf des Abg."
  19. Mal ganz einfach gesagt: Ein zukunftsfestes Energiesystem ist kein Solist, sondern das ist ein Orchester. Sie nehmen jetzt die Geige heraus, halten sie hoch und sagen: Damit kann man keine Sinfonie spielen. – Natürlich nicht; genau deshalb braucht man das ganze Orchester."
  20. Katrin UhligGrüneKatrin UhligGrüne ·
    Da weiß man nicht, wo man anfangen soll, weil es so viel zu erklären gibt, (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der SPD und der Abg. Agnes Conrad [Die Linke]) dass ich ehrlicherweise nicht weiß, ob die Zeit dafür ausreicht, weil ich eigentlich noch eine Rede vor mir habe."
  21. Paul SchmidtAfDPaul SchmidtAfD ·
    Vielen Dank, Herr Kollege Rohwer, dass Sie die Zwischenfrage zulassen. – Sie sagen jetzt die ganze Zeit, wir wollten die Windkraft rückabwickeln. Aber in Wirklichkeit ist es doch so, dass mit diesem Gesetz die Länder gezwungen werden, über die nächsten Jahre etwa 2 Prozent ihrer Fläche mit Windkraft zuzubauen."
  22. Dunja KreiserSPDDunja KreiserSPD ·
    Nein. (Ruben Rupp [AfD]: Sie wollten uns doch erklären, wie es funktioniert!) Es war heute schon genügend verstrahlt. Ich möchte noch mal darauf eingehen, dass die Treppe auch in Ihrem Gesetz schon enthalten war. Das soll in diesen Zeiten und darüber hinaus natürlich Anreize geben."
  23. Ich will mich an dieser Stelle korrigieren: Ich habe die Bundesregierung nicht als rassistisch beschimpft, (Enrico Komning [AfD]: Jetzt kommentiert er auch noch, Frau Präsidentin!) sondern gesagt, sie mache eine rassistische Migrationspolitik."
  24. Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Sehr geehrte Frau Ministerin! Am Samstag feiern wir den Tag der Städtebauförderung unter dem Motto „Lebendige Orte, starke Gemeinschaften“."
  25. Leif-Erik HolmAfDLeif-Erik HolmAfD ·
    Liebe Bürger! Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Wir beraten heute einen wichtigen Gesetzentwurf der AfD. Viele Bürger erwarten einen solchen auch dringend. Wir wollen das Windenergieflächenbedarfsgesetz abschaffen. Wir wollen Schluss machen mit explodierenden Stromkosten und mit der Zerstörung unserer Natur."
  26. Helmut KleebankSPDHelmut KleebankSPD ·
    Na ja, Sie haben es ja gerade selber beschrieben: Die Länder sind nun aufgefordert, im Rahmen ihrer Planungshoheit das jeweilige Ziel zu erreichen. (Lachen bei Abgeordneten der AfD – Dr. Malte Kaufmann [AfD]: Nicht nur aufgefordert!"
  27. Alaa AlhamwiGrüneAlaa AlhamwiGrüne ·
    Pech gehabt, Herr Kollege! Ich habe beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, dem DLR, zwölf Jahre lang Energieforschung betrieben. Und warum haben wir das gemacht? Wir wollen das Klima und die Natur schützen. Deswegen brauchen wir die Windanlagen."
  28. Ingo HahnAfDIngo HahnAfD ·
    Herr Präsident! Sehr geehrter Herr Abgeordneter, vielen Dank, dass Sie die Zwischenfrage zulassen. – Sie haben gerade der AfD vorgeworfen, wir würden Umwelt- und Naturschutz instrumentalisieren und gar nicht ernst meinen."
  29. Jörg CezanneLinkeJörg CezanneLinke ·
    Sehr geehrter Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Ein Jahr schwarz-rote Energiepolitik ist ein Jahr Energiepolitik gegen die Interessen der Menschen, gegen die Beschäftigten und auf Kosten zukünftiger Generationen gewesen."
  30. Lars RohwerCDU/CSULars RohwerCDU/CSU ·
    Herr Präsident! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Wenn man die Grünen in dieser Debatte so hört, könnte man glatt vergessen, dass Sie vor einem Jahr aus der Regierung rausgeflogen sind, dass eine Wahl stattgefunden hat, durch die Ihre Politik von den Menschen in diesem Land abgewählt worden ist."
  31. Carolin BachmannAfDCarolin BachmannAfD ·
    Also, so ein bisschen sind Sie ja alle ein hoffnungsloser Fall. Sie beschweren sich in der Debatte, dass die AfD schon 15 solcher Anträge zur Energiesicherheit, zur Kernkraft eingebracht hat. Und jetzt beschweren Sie sich, dass Sie von uns noch nie Lösungen gehört haben. (Dr."
  32. Paula PiechottaGrünePaula PiechottaGrüne ·
    So von Sächsin zu Sächsin: Sie haben gerade gesagt, Sie wollen keine zusätzliche Windenergie in Deutschland. Damit machen Sie uns aber abhängig von so irren Leuten wie Donald Trump, (Stephan Brandner [AfD]: Von dem haben Sie uns abhängig gemacht!) dessen Verhalten in der Straße von Hormus einfach mal dazu führt, dass M …"
  33. Angelika GlöcknerSPDAngelika GlöcknerSPD ·
    Vielen Dank, Frau Präsidentin. – Der Kollege hat die Frage ja leider nicht zugelassen. Ich will aber trotzdem feststellen, dass das Thema dieser Debatte „Betriebliche Mitbestimmungsrechte“ heißt. Der Kollege hat fast ausschließlich über die Wirtschaft gesprochen."
  34. Herr Hilse, das sind zwei unterschiedliche Sachen. In dem einen Antrag sagen Sie: „Wartet eine bestimmte Frist ab“, und Sie tun so, als würde es dann im Rahmen des Gesetzes weitergehen. Im anderen Antrag sagen Sie: Dieses Gesetz wollen wir abschaffen. (Dr."
  35. Karsten HilseAfDKarsten HilseAfD ·
    Vielen Dank, Frau Kollegin, dass Sie die Zwischenfrage zulassen. – Wir sind ja beide im Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung. Heute wurde schon öfter – auch Sie haben das jetzt leider wiederholt – die vermeintliche Diskrepanz zwischen unseren beiden Forderungen dargestellt: zum einen ein Moratorium für …"
  36. Ruppert StüweSPDRuppert StüweSPD ·
    Sehr geehrter Herr Präsident! Werte Kolleginnen und Kollegen! Liebe Ministerin Hubertz, schön, dass Sie da sind. Städtebauförderung ist ja ein wirklich wichtiges Thema. In Zeiten, in denen wir alle übers Bauen reden, müssen wir nämlich auch über lebenswerte Quartiere sprechen."
  37. Volker ScheurellAfDVolker ScheurellAfD ·
    Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Parlamentarier! Wir brauchen keinen Tag der Städtebauförderung, sondern wir brauchen täglich Städtebauförderung. Seit 55 Jahren gibt es nun die Städtebauförderung. Investiert wurden 23,9 Milliarden Euro."
  38. Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Haben Sie Lust auf gute Nachrichten? Ich auf jeden Fall. (Carolin Bachmann [AfD]: Ich auch!) 1 Milliarde Euro stellen wir in diesem Jahr für Städtebauförderung zur Verfügung."
  39. Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Frau Ministerin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Auch wenn der Debattenplatz hier heute fast am Ende dieser Sitzungswoche diesen Eindruck erwecken könnte: Städtebauförderung ist kein Randthema. (Beifall der Abg. Dr."
  40. Katalin GennburgLinkeKatalin GennburgLinke ·
    Vielen Dank, Frau Präsidentin. – Meine lieben Damen und Herren! Liebe Gäste! (Stephan Brandner [AfD]: Liebe Rednerin!) In unseren Reden anlässlich des Tages der Städtebauförderung am morgigen 9. Mai sollten wir in der Debatte eines nicht vergessen: Heute ist der 8. Mai, der Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus."
  41. Hendrik BollmannSPDHendrik BollmannSPD ·
    Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Der Tag der Städtebauförderung 2026 ist ein wichtiger Anlass, um morgen bei über 700 Veranstaltungen im ganzen Land sichtbar zu machen, was dieses starke Instrument von Bund, Ländern und Kommunen jeden Tag bewirkt."
  42. Bastian TreuheitAfDBastian TreuheitAfD ·
    Sehr geehrte Frau Präsidentin! Frau Ministerin! Sehr geehrte Damen und Herren! Während in unserem Land immer mehr Städte und Gemeinden finanziell kollabieren, feiert die Bundesregierung heute in ihrem Antrag den Tag der Städtebauförderung."
  43. Cem InceLinkeCem InceLinke ·
    Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Liebe Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben! Hier im Bundestag reden wir oft über Demokratie. Aber für Millionen von Menschen endet sie genau dort, wo ihr Alltag beginnt, nämlich am Arbeitsplatz."
  44. Peter AumerCDU/CSUPeter AumerCDU/CSU ·
    Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Wenn man die Überschriften der Anträge der Linken liest, dann könnte man meinen: Hier geht es um mehr Mitbestimmung, mehr Beteiligung und mehr Schutz für Beschäftigte."
  45. Pascal MeiserLinkePascal MeiserLinke ·
    Vielen Dank, Herr Kollege Aumer, dass Sie die Zwischenfrage zulassen. – Ich verstehe, dass die CDU/CSU einen weiten Weg hat, um sich allen unseren Anträgen anzuschließen; das ist mir völlig klar. Sie haben jetzt aber die ganze Zeit betriebliche Mitbestimmung gegen Arbeitsplätze gestellt."
  46. Frau Präsidentin! Verehrte Kolleginnen und Kollegen! Zunächst möchte ich mal vorausschicken, dass die AfD als die Arbeiterpartei selbstverständlich für betriebliche Mitbestimmung steht – alles mit Maß und Ziel. (Lachen bei Abgeordneten der SPD – Sylvia Rietenberg [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Märchenstunde!"
  47. Jan DierenSPDJan DierenSPD ·
    Sehr geehrte Frau Präsidentin! Abgeordnete! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Nein, Herr Goßner, Sie sind nicht die Partei der Arbeit und auch nicht die Partei der Arbeiter. In Festtagsreden mögen Sie das ja behaupten. (Zurufe von der AfD: Oh!) Aber am 2."
  48. Ricarda LangGrüneRicarda LangGrüne ·
    Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Der eigene Arbeitsplatz ist nicht nur eine Möglichkeit, Lohn zu verdienen. Der eigene Arbeitsplatz ist ein sozialer Ort: wenn es gut läuft, ein Ort der Teilhabe, der Selbstwirksamkeit und des Respekts, doch wenn es schlecht läuft, ein Ort der Vereinzelung u …"
  49. Martin PlumCDU/CSUMartin PlumCDU/CSU ·
    Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich freue mich richtig, mich heute mal wieder mit Arbeitsrecht beschäftigen zu dürfen. Ich war zehn Jahre Arbeitsrichter, und ich weiß deshalb sehr gut um die Bedeutung und den Wert betrieblicher Mitbestimmung."
  50. Peter BohnhofAfDPeter BohnhofAfD ·
    Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Liebe Bürger! Die Partei, die sich „Die Linke“ nennt (Cem Ince [Die Linke]: Beste Partei!) und in Wahrheit SED-Nachfolgepartei ist, will den Beschäftigten angeblich helfen."
  51. Daniela RumpSPDDaniela RumpSPD ·
    Ihre Intervention zeigt, dass Sie davon ausgehen, dass Unternehmerinnen und Unternehmer auf der einen Seite stehen und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf der anderen. Das ist nicht unser Verständnis von der wirtschaftlichen Stärke in unserem Land."
  52. Chantal KopfGrüneChantal KopfGrüne ·
    Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Wir alle fragen uns diese Woche: Wo ist eigentlich Friedrich Merz? Das Chaos in dieser Koalition erreicht täglich ein neues Level, und der Kanzler ist inzwischen so darin verheddert, dass er auf europäischer Bühne ausfällt."
  53. Kai WhittakerCDU/CSUKai WhittakerCDU/CSU ·
    Herr Präsident! Werte Kolleginnen und Kollegen! Wir beraten unter anderem heute auch einen Antrag der Linken. Als ich den gelesen habe, war ich, offen gestanden, fassungslos. Denn darin werfen Sie uns vor, dass wir ohne Not Europa militärisch aufrüsten. Sie sind nicht mal in der Lage zu benennen, warum wir das tun."
  54. Micha FehreAfDMicha FehreAfD ·
    Sehr geehrter Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Unter von der Leyen I war der Green Deal noch in aller Munde. Das Motto war ganz offen und unverblümt „Klimaneutralität über alles“, sodass man hier wenigstens noch genau das bekommen hat, was auch angekündigt wurde."
  55. Daniel WalterSPDDaniel WalterSPD ·
    Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Sehr geehrter Herr Kollege Fehre, Sie sprechen von Hunderttausend Arbeitsplätzen, die in Gefahr sind."
  56. Janina BöttgerLinkeJanina BöttgerLinke ·
    Sehr geehrter Herr Präsident! Verehrte Kolleginnen und Kollegen! Ja, Herr Whittaker, der 8. Mai erinnert auch daran, dass die europäische Idee nach zwei Weltkriegen war, dass durch sozialen Ausgleich, dass durch wirtschaftliche Verflechtung Frieden gesichert werden soll."
  57. Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Mit dem Mehrjährigen Finanzrahmen stellen wir die entscheidenden Weichen für die europäische Politik der nächsten Jahre. Unsere Prioritäten sind dabei ganz klar Wettbewerbsfähigkeit und Verteidigung."
  58. Tobias TeichAfDTobias TeichAfD ·
    Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Damen und Herren! Der derzeitig in Verhandlung befindliche EU-Haushalt mit einem Volumen von voraussichtlich über 2 Billionen Euro ist ein enormes Risiko für die nationalen Haushalte."
  59. Franziska KerstenSPDFranziska KerstenSPD ·
    Sehr geehrter Herr Präsident! Werte Kolleginnen und Kollegen! Die Förderung einer gedeihlichen Entwicklung des ländlichen Raums und die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse sind der SPD ein besonderes Anliegen."
  60. Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Die Gemeinsame Agrarpolitik, kurz: GAP, ist eine Erfolgsgeschichte. Gestartet im Jahr 1962, ermöglichte sie Produktivitätssteigerungen in der Landwirtschaft, sicherte die Nahrungsmittelversorgung nach dem Zweiten Weltkrieg, dessen Ende sich heute auf den Tag …"
  61. Michael KellnerGrüneMichael KellnerGrüne ·
    Sehr geehrter Herr Präsident! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Herzlichen Dank für die Glückwünsche! – Ich wollte gut gelaunt mit etwas Positivem anfangen und habe überlegt: Wo kann ich die Ministerin loben?"
  62. Malte KaufmannAfDMalte KaufmannAfD ·
    Herr Präsident! Frau Ministerin! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Liebe Zuhörer! Liebe Zuschauer! Wenn ausgerechnet die Grünen heute eine Energiepolitik im Rückwärtsgang beklagen, dann zeigt das doch ihren kompletten Realitätsverlust, was energiepolitische Fragen angeht."
  63. Andreas LenzCDU/CSUAndreas LenzCDU/CSU ·
    Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Damen und Herren! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Der Titel der von Ihnen beantragten Aktuellen Stunde lautet „Ein Jahr schwarz-rote Energiepolitik“. Wir können ja mal mit fast vier Jahren verkorkster, vermurkster Energiepolitik der Grünen anfangen."
  64. Herzlichen Dank. – Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Liebe Bürgerinnen und Bürger! Die Menschen sind verunsichert. Die Preise an der Tankstelle steigen. Die Preise für Heizöl steigen. Überall ist Krise, kein Ende in Sicht – nur lauter Männer, die die Welt anzünden. Und was macht die Bundesregierung?"
  65. Ruben RuppAfDRuben RuppAfD ·
    Herr Präsident! Werte Abgeordnete! Die Debatten, die seitens des links-grünen Blocks beantragt werden, sind immer unfassbar anstrengend, und zwar nicht, weil wir nicht hinterherkämen – keine Sorge!"
  66. Saskia LudwigCDU/CSUSaskia LudwigCDU/CSU ·
    Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr verehrte Kollegen! Herr Rupp, Sie haben natürlich völlig recht: Man muss über Ehrlichkeit reden. Aber dann würde ich doch gerne etwas zu Herrn Kotré sagen, der hier mit Vehemenz behauptete, dass wir die Gasnetze rausreißen wollen. Sie wissen, dass das mitnichten so ist."
  67. Klaus WienerCDU/CSUKlaus WienerCDU/CSU ·
    Sehr geehrter Herr Präsident! Werte Kolleginnen und Kollegen! Ich bin in der Tat Schlussredner in dieser Debatte. Viel wurde zu diesem Thema ja bereits gesagt."

Zwischenrufe in dieser Sitzung

249 namentlich protokollierte Zwischenrufe in dieser Sitzung (amtliches Protokoll).

  • Deswegen gibt es auch seit über 40 Jahren Frauenhäuser! Das wissen wir ja!"

    Ulle Schauws (Grüne)Rainer Galla (AfD)

  • Das ist doch absurd, was Sie hier erzählen! Als wenn es Gewalt bei uns nicht gäbe!"

    Ulle Schauws (Grüne)Rainer Galla (AfD)

  • Haben Sie mal mit einer Frauenberatungsstelle gesprochen? Sie verschließen doch die Augen vor der Realität!"

    Ulle Schauws (Grüne)Rainer Galla (AfD)

  • Das ist ja ein Offenbarungseid von Ihrer Seite! Die Täter bitte schützen!"

    Ulle Schauws (Grüne)Rainer Galla (AfD)

  • Ist klar!"

    Ulle Schauws (Grüne)Rainer Galla (AfD)

  • Das war jetzt kein Kompliment!"

    Reinhard Brandl (CDU/CSU)Aaron Valent (Linke)

  • Schon wieder ein Ordnungsruf!"

    Alice Weidel (AfD)Aaron Valent (Linke)

  • Die Herkunft ist entscheidend!"

    Alice Weidel (AfD)Aaron Valent (Linke)

  • Anhand der Frage erkennt man schon, dass Sie keine Ahnung haben! – Gegenruf des Abg. Knuth Meyer-Soltau [AfD]: Es ist gut, dass Sie da sind!"

    Ulle Schauws (Grüne)Tobias Matthias Peterka (AfD)

  • „Abholt“!"

    Alice Weidel (AfD)Tobias Matthias Peterka (AfD)

  • Das hat auch gar nichts mit dem Frauenbild zu tun!"

    Alice Weidel (AfD)Tobias Matthias Peterka (AfD)

  • „Gießkanne“! Das hat ja gar nichts mit dem Frauenbild zu tun!"

    Alice Weidel (AfD)Tobias Matthias Peterka (AfD)

Zur Zwischenruf-Auswertung der ganzen Wahlperiode →

Quelle: Deutscher Bundestag — amtliches Plenarprotokoll 21/78 über die DIP-Schnittstelle. Zuordnung über den amtlichen Redner-Marker; Reden in Regierungsfunktion erscheinen im Protokoll unter der Amtsbezeichnung und sind hier ggf. nicht erfasst. Keine Wertung.

Rede gelesen — jetzt nachfragen

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Siehe auch

Demokratie lebt vom Mitmachen

Echte Demokratie lebt vom Mitmachen.

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