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Eckdaten
- Amtsnummer
- 2. Bundeskanzler
- Partei
- CDU
- Amtsantritt
- 16.10.1963
- Amtsende
- 01.12.1966
Jeder Balken zeigt die Amtsdauer von der Wahl bis zum Amtsende (amtierend = bis heute). Farbe = Partei.
- 1. Adenauer14 J
- 2. Erhard3 J
- 3. Kiesinger3 J
- 4. Brandt5 J
- 5. Schmidt8 J
- 6. Kohl16 J
- 7. Schröder7 J
- 8. Merkel16 J
- 9. Scholz3 J
- 10. Merz1 J*
* amtierend — Balken bis heute. Dauer auf volle Jahre gerundet.
Wahlen im Bundestag
16.10.1963 · 4. Wahlperiode · Kanzlerwahl (Art. 63 GG) · Mehrheit ab 250 von 499 Stimmen
- WahlgangJa 279Nein 180Enth. 24gewählt
Quelle: Datenhandbuch des Bundestages ↗
20.10.1965 · 5. Wahlperiode · Kanzlerwahl (Art. 63 GG) · Mehrheit ab 249 von 496 Stimmen
- WahlgangJa 272Nein 200Enth. 15gewählt
Quelle: Datenhandbuch des Bundestages ↗
Zur Person
Ludwig Erhard (1897–1977) war von 1949 bis 1963 Bundeswirtschaftsminister und in dieser Funktion für die Einführung der Sozialen Marktwirtschaft verantwortlich. 1963 folgte er Konrad Adenauer als zweiter Bundeskanzler. Seine Amtszeit endete 1966 nach dem Bruch der Koalition aus CDU/CSU und FDP.
Eckpunkte der Amtszeit
- Als Bundeswirtschaftsminister mit der Sozialen Marktwirtschaft der Nachkriegszeit verbunden.
- Amtsantritt als Bundeskanzler am 16. Oktober 1963 als Nachfolger Adenauers.
- Rücktritt am 1. Dezember 1966; es folgte die erste Große Koalition unter Kiesinger.
Das Amt ist erläutert im Glossar: Bundeskanzler · gewählt mit der Kanzlermehrheit.
Quelle
Bundesregierung — Die Bundeskanzler seit 1949 ↗
§43/§6: nur gesicherte Fakten, keine Wertung. Amtszeit-Daten im Quervergleich mit bundestag.de/parlament/geschichte. Stand 2026-06-13.
Siehe auch
Die acht relevanten Parteien (Sitze, Wahlprogramme, Finanzen) plus Schlüsselpersonen, Regierung, Länder und Werkzeuge zu den Abgeordneten.
Bundestag, Bundesrat, 16 Landtage — Mandate und Strukturen.
Alle Bundestagswahlen seit 1949 — Ergebnisse, Sonntagsfrage, Koalitionsrechner.
Wie Politik funktioniert — Gesetzgebung, Wahl und Regierungsbildung als Erklär-Grafik.